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Rund um Stein-Dinse

23.-25.06. Höhen und Tiefen bei der Börde Klassik
Fun Racing Team Teambild

Vom 23.-25. Juli fand die Börde Klassik in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Wie beim vorhergehenden Rennwochenende in Assen, nahmen aus unserem Team wieder fünf Fahrer an den Trainings und Rennen teil.

Neben Rolf, ging auch Andy bei den Top Twins an den Start. Zusätzlich fuhr Andy auch wieder bei der Superbike 90 mit. Josef ging bei der GP 250 Open an den Start und Felix kämpfte in der Klasse Youngtimer Senior um die Plätze. Da Flo beim letzten Rennen in Assen der Zylinder an seiner SR 500 gerissen ist und die Ersatzteile nicht rechtzeitig geliefert wurden, konnte er leider nicht als Fahrer an der Veranstaltung teilnehmen. Hans hat weiterhin mit seiner lädierten Schulter zu kämpfen, daher stellt sich die Frage wer der fünfte Fahrer im Bunde war? Dazu möchten wir euch Walter Öxler als neues Teammitglied vorstellen. Walter fährt eine MV Agusta F750 und geht für uns in der Klasse Regularity 3 an den Start. Ein herzliches Willkommen im Fun Racing Team Calw!

Zurück zum Renngeschehen: Freitagmorgen standen zunächst die freien Trainings an. Diese gaben allen Fahrern die Möglichkeit sich an die Strecke in Oschersleben zu gewöhnen, um einen guten Rhythmus zu finden. Am Freitagnachmittag fanden die ersten Zeittrainings statt, am Samstag wurden dann die zwei verbleibenden Zeittrainings gefahren und Sonntag war Renntag!

In den Qualifyings konnten sich Andy und Rolf mit ihren Ducati 900 i.e. mit Rundenzeiten von 1:44.843 und 1:51.252 bei den Top Twins für die Startplätze 5 und 16 qualifizieren. Sowohl Rolf als auch Andy kamen am Sonntagmorgen beim Start in das erste Rennen gut weg. Andy fuhr vor auf den vierten Platz und schnappte sich den dritten Platz drei Runden vor Schluss, welchen er dann ungefährdet ins Ziel brachte. Für Rolf verlief das erste Rennen weniger erfreulich, denn er schied aufgrund eines technischen Defekts drei Runden vor Schluss aus. Im zweiten Rennen konnte Andy seine Leistung bestätigen und fuhr als Dritter zum wiederholten Mal auf das Podest. Für Rolf wiederum wiederholte sich das Ergebnis ebenfalls, sodass für ihn nun zweimal DNF in den Ergebnisblättern steht.

Im Vergleich zum vorherigen Rennen in Assen, zeigte sich in Oschersleben, dass Andy mittlerweile immer besser mit der Ducati 998 zurechtkommt. Kontinuierlich konnte er seine Rundenzeiten verbessern und sich mit einer Zeit von 1:42.643 für Startplatz 14 qualifizieren. In beiden Rennen konnte er diesen Trend fortsetzen und die Rennen jeweils auf Platz 11 beenden.

In der Klasse GP 250 Open verliefen die Trainings für Josef nach ähnlichem Schema. Auch er konnte sich von Session zu Session steigern und sich am Ende der Trainings mit einer Rundenzeit von 1:54.410 für Startplatz 12 qualifizieren. Im ersten Rennen konnte er diesen Platz verteidigen und fuhr an zwölfter Stelle durch das Ziel. Im zweiten Rennen legte Josef nochmal eine Schippe zu und schnappte sich den zehnten Platz.

Anders verliefen die Zeittrainings für Walter. Mit einer Zeit von 1:56.787, welche er bereits im ersten Zeittraining vorlegte, qualifizierte er sich für Startplatz 25 in dem 45 Fahrer umfassenden Starterfeld. In den Klasse der Regularity werden keine Sprintrennen, sondern Gleichmä­ßigkeitsläufe gefahren. Dies bedeutet, dass sich Walter mit einer Richtzeit von 1:56.787 für die Rennen qualifiziert hat. Jede Zehntelsekunde Abweichung hin zu schnelleren oder langsameren Rundenzeit sorgt für einen Strafpunkt auf dem Punktekonto in der finalen Wertung am Ende des Rennens. Das Ziel ist es also, mit möglichst wenigen Strafpunkten ins Ziel zu kommen. Bei einem solch großen Starterfeld mit entsprechend viel Verkehr auf der Strecke, kann das eine ziemliche Herausforderung werden. Diese konnte Walter jedoch meistern und das Rennen mit gerade einmal 81 Strafpunkten auf dem neunten Platz beenden.

Wie Walter, konnte auch Felix seine Bestzeit schon im ersten Zeittraining setzen. Mit einer Rundenzeit von 1:47.999 konnte er die 1:48er Marke minimal unterbieten und sich so für Startplatz 4 für die Rennen qualifizieren. Dass der Apfel manchmal nicht weit vom Stamm fällt, zeigte sich leider im ersten Rennen. So wie sein Vater Rolf, sah auch Felix die Zielflagge im ersten Rennen nicht. Erfreulicherweise wurde die Ursache des Problems in der Pause zwischen den Rennen gefunden und das zweite Rennen konnte mit Felix starten. Dieses beendete er auf dem fünften Platz.

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass das Wochenende einige Tiefen aber dennoch mehr Höhen zu bieten hatte. Das erste Mal in dieser Rennsaison waren wieder Zuschauer zugelassen, was ein tolles Gefühl war. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Ann-Cristin, Annika, Denis und Carsten vom Stein-Dinse Team, welche uns mit neuen Bannern und einer Kiste bestückt mit Werkstattzubehör und Pflegeprodukten überrascht haben. Vielen Dank für die tollen Produkte und die Möglichkeit, dass wir uns persönlich kennenlernen konnten – wir freuen uns schon auf das nächste Treffen!

Bis zum nächsten Rennen in Most sind es nun noch drei Wochen in denen wir Zeit haben unsere Motorräder vorzubereiten.

Motorsportliche Grüße vom
Fun Racing Team Calw